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Autofreie Innenstädte (PKW)

Mario Kronwald Mario Kronwald  •  2020-03-20  •  Klima und Biodiversität  • 


Wortlaut der Petition

Die Innenstädte von Städten mit ÖPNV Netz sollen autofrei (PKW) sein. Das bedeutet dass der Privatverkehr mit Personenkraftwagen unterbunden werden soll. Gleichzeitig sollem am Rand der Städte Parkhäuser/ Parkmöglichkeiten geschaffen werden. Ausnahmen sollen nur gelten für Versorgungs- und Rettungsfahrzeuge, Lieferverkehr und Dienstwagen die keine PKWs sind und Taxis. Sowie für Menschen die aufgrund körperliche Einschränkungen auf das Auto angewiesen sind.

Begründung

Durch die autofreien Innenstädte sollen die städtischen Emmsisionen von Automobilen reduziert werden sowie die Unfallrate gesengt werden. Ferner wird der öffentliche Raum nicht mit parkenden Autos belastet sodass mehr Raum für den Ausbau von ÖPNV sowie Fuß- und Fahrradwegen zur VErfügung steht.

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    Ich bin auch dafür. Aber hier wird das Pferd von hinten aufgezeunt. Ich brauche mit Auto zur Arbeit hin und zurück ca.50min. Mit ÖPNV 2h20min. Ich probier es immer wieder...Geht nicht. Ausffälle auf so einer Strecke sind eher die Regel als die Ausnahme. Damit werden das locker bis zu 3h pro Tag

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  • Marcus78

    Meines Wissen ist das in Lübeck schon relativ lange der Fall?!. Es gibt natürlich immer Ausnahmen. Grundsätzlich sollte in einem solchen Fall auch ein ausreichend attraktives Angebot für ÖPNV, Fahrrad und Fußgänge bestehen (PUsh und PUll-Prinzip)

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  • Christian Dirsch

    Diese Idee hört man so oft, und sie endet immer an der Stadtgrenze. Warum sollen weiterhin Autos gebraucht werden, um bis zur Stadtgrenze zu kommen? Warum mit Parkmöglichkeiten an der Stadtgrenze wieder Infrastruktur für PKWs schaffen? Wie soll das CO2-technisch Klima-schonend sein? Warum nicht den ÖPNV bis an die Haustür denken?
    (Bei extrem strukturschwachen Gebieten mag ich der Idee folgen, nicht aber pauschal)

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  • Joa_Falkenhagen

    Mario spricht sich generell für autofreie Innenstädte aus. Das würde ich für mich ebenfalls bevorzugen, aber es gibt auch andere Vorstellungen, und ich würde da ungern die Mehrheit der Bewohner bevormunden. Daher der Vorschlag n https://petitionen.12062020.de/budgets/1/investments/261 für Bürgerabstimmungen, ob und wo autofreie Gebiete eingerichtet werden sollen.

    Außerdem dienen die Innenstädte bei kleineren Städten oft dem Einkaufsverkehr aus dem Umland. In Großstädten drängen sich weniger die von Büros und Einkaufsstätten geprägten engeren Innenstädte über bestehende Fußgängerzonen hinaus als autofreie Gebiete auf, sondern besonders die Wohngebiete im Umkreis, auch als Innenstadtrandgebiet bezeichnet. Das könnte dann z.B. in München Wohngebiete bis zum Mittleren Ring betreffen, in Berlin meist bis zum S-Bahn-Ring.

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  • Gabriela

    Hallo,
    Hallo, wäre es auch eine Möglichkeit zusagen, daß nur E-Autos in die Innenstadt kommen ? Begründung: Dann gäbe es mehr Druck um auf E-Autos umzusteigen und Menschen mit Kindern hätten trotzdem noch die Möglichkeit in der Innenstadt ihren Einkauf zu tätigen. Ansonsten hätte ich die Befürchtung, daß diese riesigen Supermarktzentren die Innenstädte noch mehr kaputt machen. In Bezug auf E-Autos gibt es zum Beispiel auch die Möglichkeit, vorhandene Autos umzubauen (Einsparung eines Neuwagens) und Batterien im Austausch zu benutzen im Rahmen einer Genossenschaft. Für Großstädte halte ich die Idee, aufs Auto zu verzichten, für vollkommen legitim. Auf dem Land ist das zur Zeit noch utopisch. Gruß Gabriela

      • Mario Kronwald
        Mario Kronwald  •  Verfasser*in  •  2020-03-25 21:21:01

        Hallo Gabriela danke für Deine Nachricht., ich verstehe Deinen Ansatz gut. Das Problem ist ja ber auch dass PKWs viel Platz im öffentlichen Raum blockieren. Also das wäre ja bei E-Autos nicht anders. Zudem ist es wahrscheinlich besser mehr zu fordern als wirklich gewünscht wird. Aber Deine Idee mit den Autausch von Batterien/ Akkus im Rahmen einer Genossenschaft finde ich sympatisch. Das ist eine Überlegung wert. :-)

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      • Stefan

        E-Autos ist in der Regel doch Mobilität für Besserverdienende. E-Autos, die als Carsharing genutzt werden ließen sich eventuell ausnehmen. Aber bitte auch nur begrenzt, z.B. Menschen mit einer Einschränkung (krank, schwach, alt...), denn sonst haben wie autofreie Innenstädte, die doch nicht autofrei sind. Frage an Gabriela: Warum fährst du nicht mit dem Rad, dem Bus, der U-Bahn, der S-Bahn? Es gibt doch viele Möglichkeiten auf das Auto zu verzichten! Und wenn das in deiner Stadt nicht so ist, dann wäre doch die Forderung mehr solcher Möglichkeiten zu schaffen! Wir müssen endlich von diesem Individualverkehr weg. Also: Autofreie Innenstädte!

          • Gabriela

            Hallo Stefan, danke für deine Rückmeldung. Auf dem Land ist es leider anders als in der Stadt. Ich fahre -einfache Strecke 26 km zur Arbeit und ich mache Hausbesuche im Umkreis von 60 km. Das ist mit dem Rad nicht zu leisten, ebenso wenig mit einem Bus, der auch noch an Bezirksgrenzen keine Weiterfahrt erlaubt. Es gibt keine U-Bahn und keine S-Bahn und die reguläre Bahn funktioniert ebenso wenig. Ich mache meine Arbeit gerne und die Menschen brauchen mich und ich komme nur mit dem Auto zur Arbeit und zu den Menschen. Umgebaute Zweitwagen sind absolut nichts für Besserverdienende. Der Umbau eines vorhandenen PKW kostet in Abhängigkeit von der Anzahl der Batteriepakete zwischen 7.000 und 14.000 Euro. Der Umbau ist nicht schwer, weil einfach nur viel raus muß. Mit Batterietausch und Genossenschaft würde man ganz vielen Menschen die Angst nehmen, mit dem E-Auto liegen zu bleiben. Und noch was: mach mal einen Einkauf für 5 Leute mit dem Fahrrad im Mittelgebirge. Macht keinen Spaß :/

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