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Tiere sind fühlende Wesen- Grundrechte für Tiere in das Grundgesetz

Wiebke Wiedeck Wiebke Wiedeck  •  2020-03-17  •  Andere  • 

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Wortlaut der Petition

Besitzer oder diejenigen, die sich um das Tier kümmern, müssen immer auf das Wohl der Tiere achten. Das bedeutet, dass die körperlichen, gesundheitlichen und verhaltenstechnischen Bedürfnisse gedeckt werden müssen. Dazu gehören: das Vorhandensein von genügend Wasser und Nahrung/ ausreichende, artgerechte Unterkunft/ artgerechte Interaktion miteinander/ die Möglichkeit, normale Verhaltensmuster auszuleben/unnötige Schmerzen und Leiden ausschließen/das Tier v. Verletzungen, Krankheiten schützen

Begründung

In Deutschland ist der Gedanke immer noch weit verbreitet, dass Tiere als "Sache" vor allem Nutzen bringen sollen und Tiere keine emotionale Intelligenz besitzen. Gefühle werden diesen Lebewesen abgesprochen, was rein biologisch schlichtweg falsch ist. Tiere besitzen ein Limbisches System, genauso wie wir Menschen. Sie empfinden Angst, Todesangst, Aggression, wollen ihre Art erhalten und schützen. Elefanten sterben vor Trauer. Hunde werden verhaltensauffällig, weil ihnen emotionale Zuwendung fehlt, Kühe trauern, weil ihnen ihre neugeborenen Kälber entwendet werden, damit wir deren Milch trinken können. Schweine, die einen so hohen IQ besitzen, dass sie Videospiele mit einem Joystick bedienen können, werden in Mastanlagen gequält und abgestumpft. Küken werden lebendig geschreddert. Wir sehen zu, wie Bienen aussterben.

In Deutschland wurde 2002 durch den Bundestag der Tierschutz als Staatsziel im Grundgesetz verankert. Der Artikel 20a des Grundgesetzes lautet: „Der Staat schützt auch in Verantwortung für die künftigen Generationen die natürlichen Lebensgrundlagen und die Tiere im Rahmen der verfassungsmäßigen Ordnung durch die Gesetzgebung und nach Maßgabe von Gesetz und Recht durch die vollziehende Gewalt und die Rechtsprechung.“

Diese Regelung ist allerdings bisher ohne größere rechtspraktische Bedeutung geblieben.

Sie ist also ein Ziel und keine konkret umgesetzte Realität.

Unsere Tierwelt ist ein wichtiger Teil unseres Planeten. Egal, ob es um unsere Vögel, unsere "Nutztiere", unsere Haustiere oder unsere Wildtiere geht. Viel zu lange schon beuten wir diesen lebendigen Teil unserer Welt aus, anstatt achtsam mit ihm umzugeben.

Biodiversität bedeutet, unsere Artenvielfalt zu erhalten und Tiere zu respektieren.

Den biologischen Fakt, dass alle Tiere empfindungsfähig sind, gesetzlich zu akzeptieren bedeutet, dass Misshandlungen von Tieren unter Strafe gestellt sind. Zu Tierversuchen müssen Alternativen gefunden werden, die es ja jetzt schon gibt. Wer Tiere jagt und Wildtiere gefangen hält, macht sich ebenfalls strafbar. Wildtiere als Unterhaltungszweck zu nutzen, wäre damit nicht mehr erlaubt. Tiere, die von ihren Besitzern misshandelt werden, würden wirklich Schutz erfahren. Zoophilie wäre damit ausgeschlossen. Insektensterben müsste verhindert werden. Der Umgang mit Tieren und deren Haltung müsste durchweg artgerecht sein, egal, ob wir über Haushalte oder Ställe sprechen. Massentierhaltung wäre damit unmöglich, Wildtiere müssten ihre Freiräume behalten. Das Schreddern von lebenden Küken wäre damit genauso verboten, wie die bisher durchgeführte gängige Praxis, männliche Ferkel ohne Schmerzbehandlung zu kastrieren.

Dieses Gesetz würde auch bewirken, dass die Tötung von Tieren so erfolgen muss, dass sie einem fühlenden Lebewesen angemessen ist.

Den Fakt der Empfindungsfähigkeit von Tieren gesetzlich zu verankern, wie das Neuseeland bereits getan hat, würde vieles verändern und den Tieren an unserer Seite ein artgerechtes, geschütztes Leben ermöglichen.

Weiterführende Informationen

https://www.br.de/radio/bayern2/sendungen/radiowissen/ethik-und-philosophie/grundrecht-tier-100.html

https://www.tierschutzpartei.de/2016-neuseeland-schafft-grundrechte-fuer-tiere/

https://taz.de/Kastrieren-ohne-Betaeubung/!5638654/

https://www.tagesspiegel.de/politik/peta-zieht-vors-verfassungsgericht-grundrechte-fuer-tiere-sind-keine-utopie/25241718.html

http://www.ferkelkastration.de/

https://www.tz.de/leben/tiere/tiere-emotionen-wissenschaftler-erkennen-gefuehle-6566325.html

https://www.die-tier-welt.com/blog/wissenschaft-bestaetigt-auch-tiere-haben-emotionen/

https://de.wikipedia.org/wiki/Limbisches_System

https://www.fu-berlin.de/presse/publikationen/fundiert/archiv/2008_01/08_01_puppe/index.html

https://www.wissenschaft.de/umwelt-natur/trauern-elefanten-um-ihre-toten/

https://youtu.be/LNVIQ1mEOUw

https://youtu.be/D3HQDe00ET4

Kontaktiere mich gerne zu diesen Vorschlag:

Ich bin zu erreichen über meine Mailadresse info@wiebkewiedeck.de. Oder über private Nachrichten auf dieser Plattform.

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Ich setze mich für Emotionale Intelligenz, Umweltschutz, Tierschutz, Empathie und Gleichberechtigung ein. Ich freue mich über jeden, der dieses Engagement teilt.


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