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Absenkung des Wahlalters

Fabian Retkowski Fabian Retkowski  •  2020-03-16  •  Demokratie  • 

Symbolbild Wählen

Wortlaut der Petition

Der Bundestag möge eine Absenkung des Wahlalters auf 16 Jahre für die Bundestagswahlen und Europawahlen beschließen.

Begründung

Demokratische Teilhabe ist ein Grundrecht und sollte möglichst vielen Menschen zugänglich gemacht werden. Bei solch fundamentalen Rechten gilt die Devise: Lieber zu vielen Menschen zugestehen als zu wenigen!

Es ist schwer vermittelbar, dass 14-Jährigen Strafmündigkeit und Religionsmündigkeit zugestanden wird, dass sie über Organspende, Namensänderung und Sorgerecht entscheiden dürfen, während sie nicht über ihre Zukunft entscheiden können. 16-Jährige haben zudem das Recht gewisse alkoholische Getränke erwerben und bestimmte Fahrzeuge führen, manche befinden sich mit 16 oder 17 bereits in Ausbildung, oder haben einen Nebenjob, zahlen bereits Steuern – über dessen Verwendung sie aktuell nicht mitentscheiden dürfen.

Viele Gründe, die gegen eine Absenkung des Wahlalters angeführt werden, sind auch in der allgemeinen Bevölkerung weit verbreitet: Angebliche, fehlende geistige Reife bei jungen Menschen (vgl. Menschen im hohen Alter, die trotzdem noch wählen dürfen...), fehlendes politische Wissen oder Interesse, Manipulierbarkeit. An Jugendlichen sollte kein höherer Maßstab gesetzt werden als an die erwachsende Bevölkerung. Zumal das letzte Jahr eines gezeigt hat: Mit Fridays for Future hat die Jugend politisches Interesse bewiesen und die Bereitschaft wissenschaftliche Fakten aufzugreifen. 

Ein gewichtiger Faktor ist zudem die zunehmende demographische Unausgewogenheit in der Gesellschaft, die zu einer verstärkten Fokussierung auf die Anliegen der älteren Bevölkerung in der Politik führt. Die Absenkung des Wahlalters kann hier zumindest einen Beitrag leisten, dass wieder Politik für alle Generationen gemacht wird.

Kontaktiere mich gerne zu diesen Vorschlag:

Alles möglich: fabian_retkowski@live.de, PN auf der Plattform, "Fabian Retkowski" auf Facebook, @f_retkowski auf Twitter.

Kontaktiere mich gerne, wenn du dich offline zu diesem Vorschlag austauschen möchtest. Für mich wäre dies möglich in:

Karlsruhe


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  • ClaudiaLoftslag

    Wahlrecht ab Geburt (ausgeübt durch den Vormund, siehe Guidos Kommentar) wollte ich erst als eigene Petition vorschlagen, aber da es hier gut passt, und um der Übersichtlichkeit & Zusammenarbeit willen, würde ich mich freuen, wenn es hier mit aufgenommen werden könnte. Eltern wollen im Allgemeinen das Beste für ihre Kinder, und dürften daher verantwortungsbewusster wählen. Außerdem haben Eltern mehr Expertise als Nicht-eltern, wenn es um Familien- und Schulpolitik geht. Das sollte mitgewogen werden. Wenn Vormunde zB. das Vermögen von Kindern verwalten, warum nicht deren Stimmrecht?

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