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Mehr Forschungsbudget für Ökolandbau

Sinjo Sinjo  •  2020-04-24  •  Klima und Biodiversität  • 

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Wortlaut der Petition

Das Agrarforschungsbudget für die Forschung im Ökolandbau beträgt aktuell nur etwa 2% der gesamten Ausgaben für die Agrarforschung in Deutschland. Das Budget für den Ökolandbau muss auf mindestens 20% gesteigert werden, um die Klima- und Nachhaltigkeitsziele in der Landwirtschaft zu erreichen.

Begründung

Die Landwirtschaft steht weltweit vor großen Herausforderungen. Zum einen muss die Produktivität gesteigert werden, um die wachsende Weltbevölkerung zu ernähren. Zum anderen müssen Anpassungsstrategien an den Klimawandel entwickelt werden. Hinzu kommen weitere wichtige Themen, wie der Schutz der Artenvielfalt oder des Grundwassers.

Die Agrarforschung spielt dabei eine entscheidende Rolle. Der Ökolandbau bietet bereits jetzt viele Lösungen zu den o.g. Themenfeldern (Quelle 1). Das Forschungsbudget für den Ökolandbau beträgt jedoch nur etwa 2% der Gesamtausgaben für Agrarforschung. Dabei hat die Bundesregierung das Ziel, den Ökolandbau bis 2030 auf 20% in Deutschland auszuweiten. Um dieses Ziel zu erreichen und die Landwirtschaft auf die zukünftigen Herausforderungen vorzubereiten, muss das Agrarforschungsbudget für den Ökolandbau auf mindestens 20% erhöht werden.

Weiterführende Informationen

Quelle 1: https://www.thuenen.de/media/publikationen/thuenen-report/Thuenen_Report_65.pdf

Dieser Vorschlag wird unterstützt von:

embauerment

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sinjo4@web.de

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Niedersachsen


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  • wareichel

    Könnte den weltweiten dramatischen Verlust von sauberen Ackerland sanieren. Wichtig! Einbindung eines Öko Basiswissens in das Bildungssystem für Schulen und Unis evtl. als Pflichtfach. Förderung des privaten oder kommunalen Eigenanbaus durch "Öko-Kleingruppen " in Dörfern und Gemeinden. Regt den Gemeinsinn an.

    8 Stimmen  |  Ich stimme zu 8
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  • rowalln

    Bauern und Bienen müssen leben können. Fleisch ist bei uns zu billig. Sehr viele müssen umdenken. Dazu Maja Göpel:"Warum erhalten wir nicht einfach die sich vielfältig mit Energie versorgende und regenerierende Natur, die uns geschenkt wurde?"

    2 Stimmen  |  Ich stimme zu 2
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  • Rainbowregine

    Nur 2 % aktuell für die Forschung des Öko-Landbaues?
    Da kann man mal wieder sehen, wie dumm unsere vordersten und entscheidungsfähigen Politiker doch sind.
    Wie sollen wir denn die Zukunft, unseres Planeten, "gewuppt" bekommen, wenn nicht genauer darüber nachgedacht, sprich geforscht wird, wie unsere Landwirtschaft zukunftsfähig werden wird - und zwar in allen Ländern und Landarten, also, wie das am besten im Gebirge, in der Savanne usw. möglich sein wird.
    Wenn daran bzw. dafür nicht endlich wirklich ernsthaft und intensiv begonnen wird, zu forschen, dann sehe ich tiefschwarz, für die hohe Bevölkerungszahl, die wir auf unserem Planeten haben und die viel zu viele Menschen darstellt, für die Zukunft noch ernährt werden zu können.
    Darum habe ich bei dieser Petition mit abgestimmt, damit die Menschheit auch in der näheren - erst recht in der ferneren - Zukunft überhaupt noch ernährt werden kann.

    2 Stimmen  |  Ich stimme zu 2
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  • Horst Arnold Hingsen

    Wir müssen durch staatliche garantierte Mindestpreise für die Bauern zu der ehemaligen Bauernkultur zurück. Landbau, Viehzucht, keine Riesenäcker und alles wieder Ökologisch. Streuobstwiesen und das Kinder auf dem Bauernhof alle Tiere im Original sehen können

    1 Stimme  |  Ich stimme zu 1
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  • Chrissy999

    Es wird oft argumentiert, dass mit konventionellem Landbau mehr Menschen ernährt werden könnten und das Hunger-Argument in den Entwicklungsländern angeführt. Aber die Zerstörung der Lebensgrundlagen durch den konventionellen "Chemie-Landbau" werden oft nicht richtig gegengerechnet.

    1 Stimme  |  Ich stimme zu 1
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  • tina55

    Forschung, geförderte Forschung kann zu mehr Zusammenarbeit führen. Ökolandwirtschaft wird hoffentlich keine Industrielle Landwirtschaft der großen Konzerne ....

    1 Stimme  |  Ich stimme zu 1
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