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Neuer Steuergrundsatz für das 21. Jahrhundert - Fussabdruck besteuern

Kulturimpuls Kulturimpuls  •  2020-04-22  •  Demokratie  • 

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Wortlaut der Petition

Der Bundestag möge beraten wie der Grundsatz der Steuererhebung zeitgemäß zu lauten habe. Bisher richtete sich die Besteuerung wenn möglich nach der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit. Ist das noch richtig? Wäre nicht besser die Erhebung nicht mehr an der Erbringung, sondern an der Entnahme von Leistung zu bemessen? Besteuerung am wirtschaftlichen Fussabdruck?

Begründung

Wir brauchen einen neuen Steuergrundsatz, weil der alte stammt noch aus der Zeit der Selbversorgung. Da gab man einen Teil vom Ertrag, vom Einkommen an die Allgemeinheit ab. Da war die Arbeit das Egoistische. Man arbeitete für sich und die Seinen.

Nun leben wir in einer arbeitsteilig global organisierten Fremdversorgungswirtschaft, bei der die Produktion und Erarbeitung von Gütern und Dienstleistungen ein sozialer Vorgang ist. Die Arbeit ist nicht für die Arbeiter*innen, sondern immer für Andere. Weshalb soll denn weiter die Arbeit besteuert werden? Sozial ist nicht, wer Arbeit schafft. Sozial ist, wer arbeitet! Deshalb soll die Steuer nicht dort wo geleistet wird, sondern da wo Leistung in Anspruch genommen wird ansetzen. Beim wirtschaftlichen Fussabdruck.

Zusatz: Wenn im Grundsatz nicht mehr die Einkommen, sondern die Ausgaben besteuert werden, soll der Bundestag beraten, ob dann womöglich der Steuerfreibetrag - das ist der Betrag, von dem man nichts abgeben kann an die Anderen - an Alle ausbezahlt werden könnte. (Bedingungsloses Grundeinkommen)

Weiterführende Informationen

Benediktus Hardorp, Arbeit und Kapital als schöpferische Kräfte: Einkommensbildung und Besteuerung als gesellschaftliches Teilungsverfahren: LINK

Spiegel-Interview mit Götz Werner und Benediktus Hardorp: LINK

Interview mit Götz Werner und Benediktus Hardorp im Steuerberater-Magazin LINK  

 

Dieser Vorschlag wird unterstützt von:

First World Development - Think Tank http://first-world-development.org/

Kontaktiere mich gerne zu diesen Vorschlag:

daniel@mitte.ch

Kontaktiere mich gerne, wenn du dich offline zu diesem Vorschlag austauschen möchtest. Für mich wäre dies möglich in:

Basel (Berlin)


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  • Thomas Oberhäuser

    Wer sich die Arbeit anderer Leute nimmt und Ressourcen des Planeten verwendet, braucht ernsthafte Gründe und steht in der Verantwortung. Die Bereitstellung einer funktionierenden Gesellschaft sollte der Einzelne deshalb wertschätzen, mit einer Steuerzahlung. Hingegen ist Arbeiten eine Generosität an sich bereits. Sie dann noch mit Steuern zu bestrafen, ist absurd.

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  • Thomas Pahlke

    Hier geht es um ein Leben in Würde und nicht als Bettler. Es kann und darf nicht sein, dass Menschen sich krumm und bucklig arbeiten, nur um danach einen Lohn/Gehalt zu bekommen der hinten und vorne nicht ausreicht. Es wird auch Zeit, dass Spekulanten und Reiche steuerlich mehr zur Kasse gebeten werden.

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