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Rückführungs- und Entsorgungsplan für Verpackungen jeder Art

Maunz Maunz  •  2020-04-14  •  Klima und Biodiversität  • 

nicht erkennbar ob Alufolie oder Pappe, Müllsortierung schwierig

Wortlaut der Petition

Durch das zuständige Ministerium ist eine Kommission zur Prüfung und Zulassung von Verpackungen einzuberufen. Jeder neu in Deutschland entwickelte Verpackungsartikel, soll bei seiner Entwicklung einen Rückführungs- oder Recyclingplan enthalten. Nach Prüfung durch o.g. Kommission wird er entweder zugelassen oder nicht. Die Rückführung ist dem Recycling vorzuziehen. Schon in der Produktion befindliche Verpackungen werden nachträglich geprüft und gegebenenfalls durch recyclingfähige ersetzt.

Begründung

Viele Verpackungen können nicht recycled werden da eine Trennung der einzelnen Materialien nicht möglich ist. Somit werden sie entweder verbrannt, wodurch CO2 entsteht oder sie gelangen in die Natur, wo sie unvorhersehbare Schäden anrichten und falls überhaupt, nur unter riesigen Kosten wieder entfernt werden können.

Außerdem gehen dadurch viele Rohstoffe verloren für deren Abbau Energie benötigt und damit wieder Co2 Emmissionen freigesetzt werden oder aber Wald abgeholzt wird, was in Zeiten weltweiter unbeherrschbarer Waldbrände unverantwortlich ist. Gesunde Wälder in ausreichender Menge sind eine Voraussetzung für das Bestehenbleiben unserer Atmosphäre und somit Grundlage für das Überleben der Menschheit und anderer Arten.

Eine Rückführung von z.B. Kartons zwecks Wiederverwendung, ähnlich wie es bei Euro-Paletten gehandhabt wird, verursacht zwar Transportkosten, ist aber u.U. umweltfreundlicher als Recycling.

Weiterführende Informationen

WWF: Unsere Ozeane versinken im Plastikmüll

WWF: Wald und Klima sind eng verknüpft.

Plastikmüllsortierung ist sehr kompliziert, aber besser als Verbrennung

 

 

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  • hhouben

    Gute Idee. jede nicht leicht trennbare Materialmischung in Verpackungen muss vermieden werden. (Beispiel: Milchkartons mit Plastikverschluss. Der ist völlig unnötig.)

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  • Uwe M.

    Zu Ostdeuteschen Zeiten gab es nicht nur einheitliche Pfandflaschen und Lebensmittelgläser sondern auch die SERO Annahmestellen, welche alle abgegebenen Sekundärrohstoffe (einschl. Papier, Pappe, sortierte Plastik und Metalle, z.B. Auto-Batterien) vergütet haben. Heute fliegt der Verpackungs-Wohlstandmüll unkontrolliert in die Sammelbehälter ... und wird mehrheitlich verbrannt anstelle gezielt wieder verwertet zu werden. Die Recycling-Quote in der EU ist erschreckend niedrig, Müll-Exporte grenzen an Verbrechertum, ein Gesetz zur Rücknahme- und Recycling-Pflicht ist überfällig!

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  • Uta G.

    Noch wichtiger wäre, einheitliche Verpackungen für diverse Dinge herzustellen, z.B. einheitliche Bierflaschen in einheitlichen Getränkekisten; Name und Werbung nur auf dem Etikett. Damit könnte viel zusätzlicher Transport entfallen da alle Brauereinen gleiche Produkte nutzen. Gleiches sollte für alkoholfreie Getränke oder Wein, Schnaps, ... gelten.

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