12062020 Olympia Petitionsplattform

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spaces4future - mehr Orte vor Ort für eine bessere Work-Life-Integration

Bernd Fels Bernd Fels  •  2020-04-03  •  Andere  • 

Deutschland 2020 und 2030.jpg

Wortlaut der Petition

Seit Jahren verändert die Digitalisierung die Arbeitswelt. Arbeitsorte, Arbeitsinhalte und Arbeitsformen stehen auf dem Prüfstand. Die aktuelle Corona-Krise verstärkt als Kulturmultiplikator die Überlegungen, Arbeitsorte vor Ort nicht nur neu zu denken, sondern sie zu etablieren und damit nicht zuletzt auch für mehr Nachhaltigkeit und eine bessere Work-Life zu sorgen. Es ist an der Zeit, sich neu auszurichten. Die Initiative space4future setzt Zeichen und zeigt pragmatische Lösungen auf.

Begründung

Aufruf

Wir wünschen uns,

  • dass der tägliche Weg zur Arbeit (Fokus Büroarbeit) reduziert wird, um Zeit-, Kosten-, Energieaufwände zu vermeiden sowie eine bessere Work-Life zu ermöglichen. 
  • dass der tägliche Weg in Krisenzeiten (Naturkatastrophen, Umweltsituationen, Epidemien, Pandemien etc.) auf das notwendige Minimum reduziert wird, um sicher und / oder umkompliziert vor Ort in den spaces4future (-> siehe z. B. "Netzwerkbüro", "Quartierbüro", "Work-Community-Hub", "Dorfsiedlungen") und / oder im Home-Office bleiben zu können.
  • dass Arbeitgeber, die Arbeiten abseits des Firmenbüros im Home-Office, im Coworking und / oder in den spaces4future fördern, vom Bund / Land / Städte / Kommunen unterstützt werden. Umwelt und Infrastrukturen werden geschont sowie der Digitalisierungsgrad der Firmen und Erwerbstätigen gefördert.
  • dass Arbeitnehmer, die Fahrten ins Büro reduzieren, beispielsweise mit einer Pendler- / CO2-Pauschale steuerlich unterstützt werden, um Anreize zu schaffen.
  • dass Firmen, die sich gegenseitig mittels "Netzwerk-Hub" freiwillig die Türen öffnen unterstützt werden.
  • dass in Wohnquartieren und -blöcken ein Anteil von "Quartier-Hub", welche multifunktional genutzt werden können, bereitgestellt werden müssen.
  • dass Städte und Kommunen "Work-Community-Hubs" (vom Dorf-, Pendler- bis zum Sta(d)ttbüro) in Neu- oder nicht mehr genutzten Bestandsbauten umsetzen. Hier wünschen wir uns diverse Unterstützungen seitens des Bundes sowie der Länder. Angefangen bei der Baurechtschaffung (z. B. aus Ackerland, Bauland für diesen Zweck zu machen) bis hin zu Fördergeldern für (Um)Bau, Betrieb und Services. 
  • dass die "Work-Community-Hubs" nach dem Vorbild von Frithjof Bergmann, dem Urvater von New Work, New Work Center beheimaten (weitere Services sind möglich sowie richtig und wichtig).
  • dass das Baurecht und die Umsetzung von Tiny-Houses (kleine Häuser) einfach und umkompliziert möglich wird. Neue "Dorfsiedlungen", vorzugsweise entlang von Bahnstrecken auf landwirtschaftlich genutzten Flächen, bieten neuen oder alternativen Wohnraum mit "Work-Community-Hubs" und einer logistischen Versorgung für Personen- und Güterverkehr. Hierzu muss das Bau- und Nutzungsrecht geändert werden, damit landwirschaftliche Fläche (wir reden von Größenordnungen von 1%) zu Bauland wird. Tiny-Houses haben das Zeug, dass wir kleine Arbeits- und Wohnorte als festen Wohnsitz aber auch als Zwischenwohnsitz und Arbeitsort in Krisenfällen aufsuchen können. 
  • dass private Initiativen, die ähnliche Vorhaben organisieren, planen und umsetzen, Fördergelder erhalten.
  • dass Richtlinien, Vorschriften etc., die, die Themen Arbeitsschutz und -sicherheit betreffen, neu bewertet werden, da wirtschaftliche Flächen- und Ausstattungskonzepte für temporäre Arbeitsorte somit besser umsetzbar sind.
  • dass externe Effekte in Punkto Mobilität und Verkehr, Ökologie, Wirtschaft, Work/Life, Gesundheit, Landwirtschaft, Innovation, Digitalisierung etc. systematisch mit Unterstützung der Wissenschaft pragmatisch und schnell beleuchtet werden, um den volkswirtschaftlichen sowie gesellschaftlichen Nutzen transparent werden zu lassen.
Weiterführende Informationen

Ab dem 10.04. erhalten Sie mehr Informationen unter www.spaces4future.de. Am 01.05. dem Tag der Arbeit startet eine Webinarreihe. Mitte Mai wird ein virtueller Expertendialog, mit der Wissenschaft und Vertretern von öffentlichen Institutionen und Verbänden statfinden.

Dieser Vorschlag wird unterstützt von:

spaces4future, eine Initiative von if5 anders arbeiten, if5 design, NEST ONE, A-ONE, Wüest Partner, Habbel Kommunal


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